Vorstellung: Amaro Nonino Quintessentia

Vorstellung Amaro Nonino Quintessentia (4)

Der Amaro Nonino Quintessentia wird bis heute vom Familienunternehmen Nonino Distilleria im italienischen Percoto hergestellt. Seine Geschichte beginnt im Jahr 1933, als Antonio Nonino einen Amaro auf Grappa-Basis entwickelte und unter dem Namen Amaro Carnia vermarktete.

Im Jahr 1984 griffen Benito Nonino und seine Frau Giannola dieses Rezept erneut auf, änderten jedoch die alkoholische Basis grundlegend. Zuvor hatten sie den Traubenbrand ÙE entwickelt, der nicht wie Grappa nur aus Trestern, sondern aus der gesamten Traube destilliert wird – inklusive Schale, Fruchtfleisch, Saft und Kerne. Der ursprüngliche Amaro Carnia wurde daraufhin von Grappa auf ÙE umgestellt und unter dem Namen Amaro Nonino Quintessentia neu eingeführt.

Vorstellung Amaro Nonino Quintessentia (2)

Die Herstellung erfolgt als Kaltauszug verschiedener Alpenkräuter und weiterer Botanicals. Die genaue Rezeptur ist geheim, bekannte Zutaten sind Bitterorangenschale, Chinarinde, Galgant, Enzian, Süßholz, Quassia, Rhabarberwurzel, Safran und Tamarinde. Nach der Mazeration wird Zucker zugesetzt, anschließend reift der Amaro mindestens fünf Jahre in Limousin-Eichen-, Nevers- und ehemaligen Sherryfässern.

Abgefüllt wird der Amaro Nonino Quintessentia mit 35 % Vol. in Flaschen, deren Form an klassische Apothekenflaschen erinnert. Er ist in den Größen 5, 10, 35, 50, 70, 200 und 630 cl erhältlich. Eine 70-cl-Flasche liegt preislich bei etwa 20 €.

Steckbrief

Vorstellung Amaro Nonino Quintessentia (3)

Wie riecht Amaro Nonino Quintessentia?

Im Glas zeigt sich der Amaro in dunkler Bernsteinfarbe mit öligen Tränen, die langsam an der Glaswand herablaufen. In der Nase zeigt sich eine dezente herbale Bitterkeit, begleitet von leichten medizinischen Noten. Salbei und etwas Lakritz sind gut erkennbar, dazu kommt eine feine Kräutrigkeit sowie Noten von Bitterorangenschalen und überreifen Trauben.

Das Gesamtbild ist komplex, medizinisch-herbal, dabei fein und zurückhaltend.

Vorstellung Amaro Nonino Quintessentia (1)

Wie schmeckt Amaro Nonino Quintessentia?

Am Gaumen zeigt sich der Amaro zunächst mit Karamell und Bitterorangenschalen. Dazu kommt eine sehr feine Kräutrigkeit mit Salbei und Alpenkräutern, begleitet von nur minimalen Lakritznoten. Insgesamt wirkt er eher süß und fein kräutrig als bitter; die Bitterkeit bleibt dezent und äußert sich vor allem über die Bitterorangenschalen.

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Fazit

Der Amaro Nonino Quintessentia ist ein qualitativ sehr hochwertiger Amaro, der eher die süßere Seite eines Kräuterlikörs zeigt als einen bitteren Amaro. Wenn man die hochwertige Traubenbrandbasis und die fünfjährige Reifezeit berücksichtigt, ist der Preis mehr als fair.

Viele Fans trinken ihn gerne pur im Tumbler mit zwei größeren Eiswürfeln und einer Scheibe Orange. Gleichzeitig ist er auch eine spannende Zutat für Cocktails, zum Beispiel im berühmten Paper Plane.

Cheers!

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